border=



Rubriken

News
Der große Busen
Trend'n Lifestyle
Verbraucherinfos
Gesundheit
weshalb Dessous?

Online Shop

Dessous

Bikinis

Queenz exquisit

Maxi Cup

Queenz Königsplatz

Impressum



Druckansicht Druckansicht

Verbraucherinfos

Demografische Umfrage
Demographie: Was Deutschland erwartet
Wir werden in den kommenden Jahrzehnten demographische Verwerfungen erleben, die sich nur mit den Folgen der großen Auswandererwellen des 19. Jahrhunderts vergleichen lassen
 
Kreise und Städte im Test
Bis zum Jahr 2020 werden weite Teile Deutschlands an Bevölkerung verlieren. Mit Konsequenzen für Lebensqualität und Zukunftschancen. Ein verschärfter Wettbewerb der Regionen ist damit programmiert. Wer wird ihn bestehen
Hier geht es zu den Seiten des Berlin Institutes

Demographie-Studie: Die Ergebnisse im Überblick
Bevölkerungsentwicklung, Geburtenrate, Überalterung, Frauenmangel: Karten, Fakten, Zahlen


Fast 5,5 Millionen Einwohner hat Deutschland in den letzten 30 Jahren verloren - fast ebenso viele wie zwischen 1815 und 1914 nach Nordamerika ausgewandert sind. Denn seit 1972 sterben hierzulande mehr Menschen, als geboren werden - jede nachfolgende Kindergeneration ist um ein Drittel kleiner als die ihrer Eltern. Mit im Schnitt nur noch knapp 1,4 Kindern pro Frau zählt die Bundesrepublik heute zu den kinderärmsten Gesellschaften der Welt.
 
Baden Württemberg, wo die Zukunft ein Zuhause hat
http://www.berlin-institut.org/bawue.pdf

Deutschland - ein Einwanderungsland
Dieser tief greifende Schrumpfungsprozess wurde lange kaum wahrgenommen, weil sich Deutschland im selben Zeitraum - faktisch und entgegen den politischen Debatten - zum Einwanderungsland gewandelt hat. Mittlerweile leben hier mehr als zwölf Millionen Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden oder nicht die deutsche Nationalität besitzen: Das ist die weltweit zweitgrößte zugewanderte Bevölkerung nach jener in den USA. Allein deshalb ist Deutschland bislang nicht leerer geworden.
 
Niedrigste Geburtenrate in den neuen Bundesländern
Diese Rechnung gilt allerdings nur für den Westen Deutschlands. Im Osten, wo sich die Machthaber lange, aber vergeblich mit Mauer und Stacheldraht gegen Bevölkerungsverluste gewehrt haben, brach nach der Wende, quasi über Nacht, die durchschnittliche Kinderzahl je Frau von 1,6 auf 0,77 ein - der niedrigste je gemessene Wert weltweit. Der Strukturwandel tilgte überkommene Industriereviere von der Landkarte, und vor allem junge und qualifizierte Menschen folgten dem Wirtschaftsgefälle - nach Westen. Alte und sozial Schwache blieben zurück.

Halbierte Bevölkerung bis 2050?
In kürzester Zeit kam es zu einer regelrechten Bevölkerungsimplosion: Wo Busse und Bahnen den Betrieb einstellen, Postämter und Schulen dichtmachen und von der ökonomischen Infrastruktur nur der Zigarettenautomat bleibt, ziehen auch keine jungen Familien mehr hin. Seit Gründung der DDR hat Ostdeutschland ein Viertel der Bevölkerung verloren. Bis 2050, so die Prognosen, könnte es noch einmal die Hälfte der jetzigen Bewohnerschaft sein.

Schrumpfungs- und Wachstumszonen
Die neuen Länder haben damit im Zeitraffer erlebt, was auf andere Gebiete Deutschlands erst noch zukommt. Insgesamt wird sich die Bundesrepublik zunehmend teilen in Regionen der Schrumpfung und des Wachstums. Dabei ziehen die Menschen einerseits vom Land in jene Ballungsräume, die eine wirtschaftliche Perspektive bieten; andererseits aus den urbanen Zentren in deren immer breiter werdende Grüngürtel, die mehr Lebensqualität versprechen. Aber selbst dort fehlen die Kinder. Die Republik wird, zuerst in den Schwundregionen, bald jedoch bundesweit, zu einem Land der Alten.
 
 
 
   [Zurück]   
 
 
     © QUEENZ Understore, Paderborn created by symweb GmbH, Leonberg