Hautnahe Stoffe sind in Deutschland ein Milliardengeschäft. Für neue Unterwäsche, Dessous, Nachthemden und Bademode gaben die Bundesbürger im vergangenen Jahr insgesamt knapp 3,5 Mrd. Euro aus. Zwei Drittel dieser Summe wurde in Damenwäsche angelegt. Doch sowohl bei Damen- als auch bei Herrenwäsche sind die Gesamtumsätze in den vergangenen beiden Jahren leicht geschrumpft. Das liebste Unterwäschestück deutscher Frauen ist der BH, von dem sich die Händler mittelfristig eine Umsatzverdoppelung erhoffen. Im Durchschnitt legt die Kundin zwischen 20 und 40 Euro für einen BH auf den Ladentisch.
Pro Jahr gibt die deutsche Frau 114 EUR für Dessous/Unterewäsche aus
Discounter wie Lidl und Aldi und andere branchenfremde Anbieter machen mit ihrer Aktionsware den klassischen Miederwarenfachgeschäften zunehmend Konkurrenz. Paradebeispiel Tchibo: Seit sechs Jahren bietet der Kaffeehändler von Zeit zu Zeit auch das zarte Nichts an.
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